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Fremdwörter im Deutschen aus dem Französischen, Italienischen, Lateinischen und, und, und ...

Warum es wichtig ist, sich mit Fremdwörtern auseinanderzusetzen!

Die Fremdwörter stellen in der deutschen Sprache einen großen Anteil des Gesamtwortschatzes dar. Wer schonmal ein Fremdwörterbuch des Deutschen aufgeschlagen hat, findet zenhntausende Einträge. Und da der Fremdwortschatz auch in Zukunft nicht kleiner, sondern immer größer werden wird, beschäftigt sich das Tutorium mit diesem Thema.

Wer die Lerneinheit "Einführung" in diesem Tutorium noch nicht bearbeitet hat, dem sei an dieser Stelle nahegelegt, wenigstens den dazugehörigen Basisartikel zu lesen, da im Folgenden darin erklärte Begriffe ohne Erklärung genannt und verwendet werden.

Fremdwörter im Deutschen und woher sie kommen.

Das Deutsche und seine Vorgänger-Sprachen nehmen seit ca. 2000 Jahren Wörter aus anderen Sprachen auf. Dieser Vorgang wird heutzutage als entlehnen bezeichnet. Das zugehörige Substantiv heißt Entlehnung!

In dieser Lerneinheit werden verschiedene Sprachen als Gebersprachen des Deutschen besprochen. Wörter müssen nicht unbedingt direkt aus der Gebersprache entlehnt sein, sie können auch durch den Umweg über andere Sprachen in die deutsche Sprache gekommen sein.

Das Deutsche wird in dem Prozess der Entlehnung als Nehmersprache bezeichnet, da es die Fremdwörter aufnimmt.

Die Anzahl der Gebersprachen des Deutschen lässt sich nicht genau benennen. Aus aller Welt sind Wörter hierher entlehnt. In dieser Lerneinheit konzentrieren wir uns auf eine Auswahl von 12 Sprachen, die einen großen Einfluss auf unsere Sprache hatten und haben. Die größte Wirkung haben Englisch, Französisch, Latein, Italienisch und Griechisch!

Französisch: Frankreich war mit Sonnenkönig Ludwig d. 16. die Führungsnation in Europa. Bis zur französischen Revolution galt es als besonders fein und nobel französische Ausdrücke zu verwenden. Erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges löste Englisch das Französische als Weltsprache ab.

Latein: Latein war die Sprache der Römer und wurde vor 2000 Jahren zur Weltsprache. Obwohl im Mittelalter das Römische Reich zerfiel, blieb Latein die Wissenschafts- und Bildungssprache.

Italienisch: Das Italienische hat großen Einfluss seit dem Spätmittelalter, besonders in den Kommunikationsbereichen Handel, Kunst und Lebensstil. 7% aller Entlehnungen des Deutschen kommen aus der italienischen Sprache.

Griechisch: Griechenland war neben dem Römischen Reich die zweite große Macht der Antike. In allen Lebensbereichen findet man heutzutage Gräzismen.

Weitere wichtige Gebersprachen sind:

  • unsere Nachbarsprachen Tschechisch und Polnisch (direkter Kontakt an der Grenzregion)
  • Russisch (Handelsbeziehungen
  • Ungarisch (Kontakt über das lange mit Ungarn politisch vereinte Österreich)
  • Hebräisch (christliche Kirche)
  • Arabisch (wissenschaftliches Erbe der Antike und Vorbild für Europa)
  • Türkisch (osmanisches Reich bis 1800, türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland)

Informationen zu Anglizismen findest du hier.

 

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