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Allgemeine Einführung: Herkunft der Wörter

Die deutsche Sprache verändert sich tagtäglich und entwickelt sich mit ihren Sprechern. Auch du bist ein Teil der Sprechergemeinschaft und verwendest jeden Tag unzählige Wörter.

Doch wo kommen die ganzen Worte unserer Sprache eigentlich her?

Das Fundament der deutschen Sprache bilden die sogenannten Erbwörter. Diese Worte haben sich in der Geschichte der deutschen Sprache gebildet und konnten sich bis heute durchsetzten. Erbwörter kommen also nicht aus einer anderen Sprache. Sie bezeichnen naheliegende Dinge wie Körperteil (z.B. Arm, Fuß, Hand), Bäume (z.B. Buche, Eiche) und einfache Tätigkeiten (z.B. stehen, gehen).

Doch im Laufe der Zeit hat das Deutsche auch viele Worte aus anderen Sprachen übernommen. Hier musst du zwischen Lehnwörtern und Fremdwörtern unterscheiden.

Als Lehnwort bezeichnen wir Wörter, die ursprünglich aus anderen Sprachen stammen. Diese haben sich allerdings so gut dem Deutsche angepasst, sodass sie von uns nicht mehr als fremd wahrgenommen werden. Mit der Zeit hat sich das Wort in der Aussprache und der Schreibweise so verändert, dass es seinem eigentlich Ursprung nicht mehr sehr ähnlich ist. Zum Beispiel:

  • Ziegel aus dem ursprünglich römischen tegula
  • Fenster aus dem ursprünglich lateinischem fenestra
Als Fremdwort hingegen bezeichnet man Wörter, dessen fremden Ursprung man noch deutlich bemerkt. Diese Worte sind der sogenannten Gebersprache (=Sprache, aus das Wort stammt) noch sehr ähnlich. Das zeigt sich an der Aussprache, an der Schreibweise und an der Betonung des Wortes. Zum Beispiel

  • das ursprünglich englische Wort Baby müsste im Deutschen eigentlich als Babi gesprochen werden. Stattdessen sprechen wir es Baybie.
 

Weiterführende Informationen findest du hier.

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